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Werterhaltende Möbelrestaurierung

Konservierung und Restaurierung mit traditionellen Fertigungsmethoden und Materialien - in unserer Restaurierungswerkstatt in Frankfurt oder mit unserem Pflegeservice bei Ihnen zu Hause vor Ort.

Seit über 30 Jahren folgen wir bei unserer Arbeit den Grundsätzen der Denkmalpflege und der Charta von Venedig. Eingriffe und Veränderungen werden hierbei so gering wie möglich gehalten, um Patina zu erhalten und Geschichte zu bewahren.

Denn das Faszinierende an alten Möbeln und Holzobjekten ist die Geschichte, die sie erzählen.
Begleiten Sie uns doch auf eine Reise zu verloren geglaubten Schätzen und Künsten, ganz besonderen Objekten und deren Geschichten.

Restaurierungsobjekte entdecken

Letzte Restaurierungsarbeiten

Hier finden Sie Möbel und Holzobjekte, die zuletzt in unserer Werkstatt konserviert und restauriert wurden. 

Foto: Zylindersekretär, zweite Hälfte 19. Jhd.

Zylindersekretär, zweite Hälfte 19. Jhd.

Dieses prächtige Schreibmöbel ist historistisch im Stil des Klassizismus gestaltet. Unter Einsatz der  ersten Tischlermaschinen, die durch die Industrialisierung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Tischlern zur Verfügung standen, war die Fertigung dieses Möbels nun nicht mehr ganz so aufwendig, wie in der Zeit des originalen Stils um ca. 1780. Die Farben der ehemals sehr kräftig bunten Marketerie waren im Vorherzustand durch Licht im Laufe der Zeit sehr verblasst und gaben Anlass zur Restaurierung.

Foto: Lüsterweibchen aus dem 18. Jhd., mit Veränderungen im Historismus

Lüsterweibchen aus dem 18. Jhd., mit Veränderungen im Historismus

Dieser Kronleuchter ist aus einem großen Hirschgeweih, einer farbig gefassten, weiblichen Figur aus Holz und acht Leuchten zusammengesetzt. An einem Teller mit drei Eisenketten wird das Lüsterweibchen von der Decke gehängt.
Eine Meerjungfrau mit wallendem Haar und silbernem Fischschwanz dominiert das Gebilde, sie hielt sicherlich einmal besondere Dinge in ihren Händen, da es hierzu aber keine Hinweise gab, haben wir bei der Ergänzung von Holzteilen uns nur auf die Rekonstruktion der Finger beschränkt.

Foto: Wäschekorb aus den 50er Jahren

Wäschekorb aus den 50er Jahren

Diesen Wäschekorb, in der hessischen Region auch als Wäschepuff bekannt, nutzte man ursprünglich zur Aufbewahrung schmutziger Wäsche. Bei seiner Anlieferung zeigte er deutliche Gebrauchsspuren: Die Klappe, die zugleich als Sitzfläche dient, war an ihrer Achse gelockert und nicht mehr funktionsfähig. Das Geflecht war an vielen Stellen beschädigt, gelöst oder vollständig verloren und der Stoff der Sitzfläche war stark abgenutzt. Diese Ausgangssituation bildete die Grundlage für eine umfassende Restaurierung.